Einleitung
Nachhaltigkeit sichtbar machen
Engagierte Agenda 21-Akteure beklagen seit
langem, dass Nachhaltige Entwicklung, Zukunftsfähigkeit
und Agenda 21 als abstrakte
Begriffe dem Normalbürger nur schwer zu
vermitteln seien. Und das, obwohl sie heute
zu den Leitbildern der Politik gehören, nicht
nur in Hamburg, sondern überall.
Um Hamburg - seinen Bürgern und Besuchern
- eine konkrete Vorstellung zu geben,
was hier für eine nachhaltige Entwicklung
getan wird bzw. getan werden kann, haben
wir in der SDW eine Idee aufgegriffen,
die in der lokalen Agenda 21 im
Hamburger Bezirk Altona entstand.
Schnell wurde klar, dass diese neue
Form der Bürger-Information als Modell für
ganz Hamburg geeignet ist. Denn sie basiert
auf der Zusammenarbeit aller Akteure und
fördert die vielfach vermisste Bürgerbeteiligung.
Das Konzept "Pfad der Nachhaltigkeit" setzt da an, wo wir am meisten
erreichen können: hier bei uns in Hamburg in
den Bezirken, in den Stadtteilen, in Zusammenarbeit
mit der Bevölkerung. Wir möchten
vor Ort die Menschen mit ansprechenden Informationstafeln
auf die lokalen Beispiele für
mehr Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit
hinweisen. Wir wollen mit guten Beispielen
werben und die Bürger zur Mitarbeit anregen,
aber auch auf Probleme hinweisen und Lösungen
anbieten.
Unsere Vision ist, nach und nach in jedem
Hamburger Stadtteil einen Rundweg der
Nachhaltigkeit entstehen zu lassen. Ähnlich
den olympischen Ringen vernetzen sich die
einzelnen Pfade miteinander zum Hamburger
Pfad der Nachhaltigkeit.