Konzepte

Konzeptvorschlag der SPD-Fraktion im Ortsausschuss Rothenburgsort/Veddel

Nutzung Kaltehofe

Kaltehofe ist für die Rothenburgsorter SPD in Verbindung mit dem Elbpark Entenwerder und dem geplanten Süßwasserwatt sowie der Billwerder Insel das ideale Naherholungsgebiet für die zukünftige Hafencity.

Die SPD stellt sich eine Nutzung unter den Gesichtspunkten: Natur - Kultur - Freizeit vor.

Natur

Die letzte Reihe der ehemaligen Filterbecken sowie das angrenzende Gehölz sollen den Bereich "Natur" umfassen. Das Gehölz soll sich selbst überlassen bleiben, damit sich Pflanzen und Tiere frei entfalten können. Ein Naturlehrpfad, der das geplante Süßwasserwatt, die Billwerder Insel sowie das auf Bergedorfer Gebiet liegende Vogelschutzgehölz mit einschließt, kann auf die dort lebenden Pflanzen und Tiere aufmerksam machen.

Kultur

Der Mittelteil, und damit die meisten der vorhandenen Filterbecken, liegen im "Kulturteil". Teile der dortigen ehemaligen Anlagen sind als technische Bauwerke unter Denkmalschutz zu stellen. Dies schließt aber eine Nutzung, z.B. für die auf Kaltehofe befindlichen Wassersportvereine, nicht aus.
Im Kulturteil sind Ausstellungen verschiedenster Art denkbar. In Zusammenarbeit mit dem Museum für Arbeit und dem Museum für Hamburger Geschichte können Exponate aus der Arbeitswelt (Aufzeigen von technischen Entwicklungen) sowie städtebauliche Entwicklungen (Modelle) ausgestellt werden. Für Ausstellungen sind die noch vorhandenen Bauten auf Kaltehofe mit zu nutzen. Interessant wäre ebenfalls eine Skulpturen-Allee, die über den Elbpark Entenwerder bis nach Kaltehofe führt.
Das Gebäude am Kaltehofer Hauptdeich kann ebenfalls für Ausstellungen genutzt werden. Denkbar ist hier eine Sammlung der Modelle und Pläne aus städtebaulichen Wettbewerben und eine Gegenüberstellung der tatsächlichen verwirklichten Bebauung. Das Gebäude ist weiterhin als Restaurant und Veranstaltungsraum zu nutzen.

Freizeit

Das "Freizeitgelände" umfasst den vorderen Teil von Kaltehofe. Hier sind Freizeit- und Spotmöglichkeiten für Jung und Alt zu schaffen. Neben üblichen Einrichtungen wie Abenteuerspielplatz, Minigolf, Streetballfeld, sollten neue Ideen das Freizeitangebot attraktiv machen. Denkbar z.B. sind z.B. Miniaturnachbauten von Formel-Eins-Rennstrecken für Modellautos, die Einrichtung einer Wassererlebniswelt für Kinder, Bau einer ganzjährig geöffneten Eisenbahn sowie einer Badeanstalt.
Das Freizeitgelände braucht über einen Anleger den Anschluss an die Billwerder Bucht. Die Wassersportvereine könnten ihre Sportarten anbieten und für Interessierte Kurse anbieten. Mit Museumsschiffen aus Övelgönne besteht die Möglichkeit, Fahrten in den Hafen oder ins Umland zu veranstalten.

Die Verkehrsanbindung Kaltehofes erfolgt hauptsächlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dazu zählt neben dem Bus auch eine Barkassenverbindung. Der Kaltehofer Hauptdeich bleibt für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Für den Individualverkehr ist im vorderen Bereich ein Parkplatz einzurichten.

Bewohner und Betriebe auf Kaltehofe bleiben dort ansässig.

Voraussetzung für eine vernünftige Nutzung Kaltehofes ist aber zunächst eine Kartierung der dort vorkommenden Pflanzen und Tiere.