Konzept von Andreas Bunk
"Auf Kaltehofe geht (Dir) ein Licht auf"
Das alte Wasserwerkes "Kaltehofe" ist in seiner verwunschenen Abgeschiedenheit einer der wenigen innenstadtnahen Orte Hamburgs, die keiner Nutzung
unterliegen, wenig bekannt sind und wo nur wenig Menschen angetroffen werden. Es ist trotzdem ein städtischer Ort, kein Ort der Ruhe. Es ist
ein Ort der Geschichte. Ein Ort des Kontrasts zur Hektik der Großstadt, zu den Menschenmassen und zu den Lichtern der Stadt.
Diese Qualitäten Kaltehofes sollen durch eine sehr behutsame Erschließung und Inszenierung erhalten und heraus gearbeitet werden.
"Auf Kaltehofe geht (Dir) ein Licht auf"
An ausgewählten Orten auf Kaltehofe sollen sich während des Sommers unterschiedliche Video- und Lichtinstallationen ereignen, inszeniert und
"bespielt" von unterschiedlichen Künstlern. Dieses kann auch LandArt, Lichtpräsentationen oder dezente "Lichtpunkte" in der Landschaft sein,
offensichtlich, versteckt oder nur auf dem zweiten Blick wahrnehmbar.
Theater und Performance in Kaltehofe
Das alte Verwaltungsgebäude des Wasserwerkes (die ãVillaÒ), Pontons auf den Wasserbecken oder die Beckenränder werden zu Orten von Performances
und Theateraufführungen. Die Inszenierungen schwimmen auf dem Wasser der Becken, schimmern unter Wasser,
leuchten in den Pumpenhäuschen, illuminieren die Bäumen oder hängen an den vorhandenen Masten.
Der verwunschene Weg nach Kaltehofe
Zu dieser geheimnisvollen Welt kommt man am besten per Boot mitten aus der umtriebigen Stadt direkt zum alten Anleger an der "Villa".
Vielleicht heißt das Stück, welches in Kaltehofe gegeben wird, auch "König der Kormorane" oder "König der Möwen". Man kann sich auf seinem Weg
aber auch zu Fuß oder per Rad durch die ,"Büsche schlagen".
Ziel ist
Steigerung der Bekanntheit dieses Ortes bei den Hamburger als ein Ort der Begegnung zwischen Mensch, (Industrie-) geschichte, Kunst und Natur.
Kaltehofe ist ein Ort der Kontraste:
alt - neu / hart - weich / ungenutzt - intensiv genutzt / Natur / Technik.
Ein Platz mit viel Raum für die unterschiedlichsten Dinge an verschiedenen Orten und zu unterschiedlichen Zeiten, die sich ergänzen,
ausschließen oder gegenseitig beeinflussen.
Ein Platz, der nicht nur das Sehen und Hören anspricht, sondern alle Sinne.
Konzeptvorschlag als pdf.Datei (1 MB) zum Herunterladen.